.... Und dann habe ich erfahren, dass ich nicht alleine bin!!!
 


 

 


Was genau ist Co-Abhängigkeit? 

 

Der Fachbegriff lautet:      "Co-Dependency"

 >> Das Leben einer Person in Verbindung mit einem Partner, der eine Abhängigkeitserkrankung hat.<<

 

Oder einfach: 

 


 

 

"Der Alkoholkranke führt Regie und Sie sind seine Marionette!"  


 

Bedenkliche Situation, denn das heißt: 


Sie verdecken und vertuschen das Sucht-   verhalten Ihres Partners. 

 

Nun einige Beispiele zur Veranschaulichung:  


Sie melden ihn krank, Sie entschuldigen sein alkoholisiertes 

Verhalten, nehmen Einladungen wann immer   

es geht, alleine wahr und und und...  

 

Diese Aufzählung wäre endlos und ist Ihnen wohl sehr bekannt.

Sie wissen im Stillen auch schon längst, dass Sie dieses alles  

auf   sich nehmen, obwohl Sie vermutlich schon des öfteren auf  

das auffallende Trinkverhalten Ihres Partners angesprochen  

worden sind,einige Bekannte bzw. Freunde Ihnen bereits den  

Rücken kehren und, und und.  

Sie schämen sich schon eine geraume Zeit und würden ihn am

liebsten verlassen!  

Bislang haben Sie nicht den Mut dazu gefunden und es gibt für  

Sie doch noch zu viele "Wenn und Aber".......

 

Dieses alles nehmen Sie auf sich, obwohl Sie das Suchtverhalten    

seit längerer Zeit kritisch beobachten und dieses "Zu Oft, Zu Viel,  

und Immer Mehr" so manchen Streit verursacht hat.

 

Trotzdem muten Sie sich permanent immer mehr zu, damit Ihr   

Partner keinen zusätzlichen Grund zum "Saufen" findet.

Dabei vergessen Sie:

 

"Sie sind auf der Suche nach Liebe und Anerkennung, 

DOCH  Ihr Partner liebt seinen Alkohol deutlich mehr als Sie, als 

seine  Kinder, seinen Beruf, seine Freude. 

Im Zweifel tauscht er das alles leichtfertig gegen eine erneute  Flasche Wein, Bier, oder, oder!!!"

 

Achtung:  

Viel tiefer können Sie nur 

noch dann fallen, wenn Sie kapitulieren und 

letztlich selbst anfangen zu trinken 

                                  oder andere Suchtmittel 

                                  nehmen.                                

Unterschätzen Sie diese Gefahr bitte auf gar  

keinen Fall!!! 

 

 

Leider gehört die so genannte "Co-Abhängigkeit" oft zum anerzogenen und daher meist über sehr lange Zeit durchgeführten Fehldenken einer Person. Aus dieser Tatsache heraus, ist sie mittlerweie schlichtweg der unsicheren Menschengruppe zugehörig und merkt dieses noch nicht ein-

mal. Erziehung und Vorleben der Eltern tragen hier oft sehr schlechte  Früchte. Hier kommt dann, wie so oft im Leben, eins zum anderen.....

 

Die gute Nachricht:  

Dieses Verhalten ist zum Glück nach einem Training verlernbar.  

Dazu braucht es allerdings Menschen, die genau   

wissen, wo Ihr Problem liegt und was Sie jetzt gerade mitmachen.  

"Normale" Freunde sind hiermit schnell überlastet."

 Meiner Erfahrung nach finden Sie die bestmöglichste Hilfe (fast) ausschließlich in den Selbsthilfegruppen?

 

Warum ist das so? 

Hier ist man unter sich und jeder Teilnehmer kann aus eigener  

Erfahrung nachfühlen, wie es dem anderen ergeht. 

 

Warum ist das so?

Jeder, jede den/die Sie in der Alkohol-Selbsthilfe treffen, hat auf seine  

eigene Art Erfahrungen mit dem Thema "Alkoholsucht". Entweder war  

sie/er selbst abhängig oder sie/er lebt(e) ebenfalls mit einem Alkohol-

kranken.           

 

Bald merken Sie:  

Es erleichtert und macht Freude, sich endlich einmal aussprechen  

zu können. Sie brauchen nichts mehr zu verheimlichen, zu 

beschönigen oder zu entschuldigen.        

Hier und jetzt werden greifbareLösungen erarbeitet und jederzeit von  

den anderen unterstützt.Natürlich stehen alle Gespräche unter "Schweigepflicht" und jedes Wort bleibt in der Gruppe. 

 

Warum ist das so?

Es ist ein Ehrenkodex und wird NIE gebrochen. Jeder Teilnehmer würde  

sich sonst selbst bloßstellen.

 

Wie funktioniert diese Hilfe?

Die Gemeinschaft mit anderen Mitbetroffenen nimmt zunächst den extrem hohen Druck, unter denen sich der Angehörige befindet. Dieses geschieht hauptsächlich dadurch, dass dessen Probleme ernst genommen werden, nichts belächelt und ihm das Erzählen, das Berichten leicht gemacht wird.  

Im weiteren Verlauf, schafft man es dann gemeinsam, den Blick immer wieder nach vorne zu lenken.

 

Sie lernen, sich selbst (wieder) wahrzunehmen und sich selbst  

wichtig zu nehmen. Sich selbst zu achten.

Vielleicht sogar zum aller ersten Mal in Ihrem Leben!?

 

Sie lernen, dass Sie Liebe nicht kaufen können. Egal, was sie

tuen! Sie werden nicht geliebt oder geachtet, wenn der andere 

Sie von  sich aus nicht wertschätzt, Sie aus seinem Leben 

ausklammert. Dies geschieht mit jedem Suchtmittel, somit 

auch mit Alkohol. Jedes Glas ist etwa vergleichbar mit einem  

neuen Ziegelstein und seine Person!!! 

 

So erlernen Sie, Ihr Fehlverhalten/Ihr Fehldenken zu verändern,  

zu verbessern und letztlich aufzulösen. Ihr Blickwinkel ändert sich und meistens bilden sich unglaublich schöne und aufrichtige Freundschaften.

 

Eine Selbsthilfegruppe ist keine Sekte oder etwas Vergleichbares.  

Dort sind Menschen wie Du und Ich!

 

 

 Nur Mut, Sie schaffen das!!!