Es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht nach Verhaltenstipps gefragt werde.
Mein Problem bei der Beantwortung ist jedoch: Es gibt keine Allgemeingültigkeit und die vorliegenden Situationen sind immer, genau wie die subjektiven Problematiken, individuell. Daher kann ich nur Vorschläge unterbreiten, den speziellen und persönlichen Weg, müssen Sie allein gehen.
Erfahrungsgemäß ist die beste Vorgehensweise jedoch wie nachstehend zu handeln:
Sich nicht mit dem Problem verstecken!
= Qualifizierte Hilfe und Beratung suchen.
Sich so viel es geht, über die Alkoholkrankheit zu informieren und Gespräche mit anderen Betroffenen suchen!
Faltheftchen sind beispielsweise in jedem Büro der Caritas kostenlos erhältlich. Ebenfalls erhalten Sie diese beispielsweise durch genannte Selbsthilfegruppen.
*= Bundesweite Gruppen der fünf Selbsthilfe und Abstinenzverbände der Suchtkrankenhilfe
Noch einmal weise ich auf die Anonymität hin, die auf Wunsch eingerichtet bleibt.
Sie sind weiterhin der ""Hilflose Helfer"", wenn Sie nichts unternehmen und einigeln.
Setzen Sie Ihrem Partner heute noch ein Ultimatum von längsten 2 Wochen, in denen er sich um einen Therapieplatz kümmern soll. Geschieht dies nicht: Sollten Sie Ihre Wertigkeiten in Frage stellen.
Buchtipps:
""Lieber schlau als blau"", mit CD-Rom. Entstehung und Behandlung von Alkohol undMedikamentenabhängigkeit v. Johannes Lindenmeyer, erschienen im Unions-Verlag, Preis Euro 22,99
""Wenn Alkohol zum Problem wird"", Information fü Angehörige und Betroffene v. Wilhelm Feuerlein, Taschenbuch erschienen im Trias-Verlag, Preis Euro 14,95
""Alkoholismus, Missbrauch und Abhängigkeit"", Entstehung, Folgen, Therapien v. Wilhehlm Feuerlein, Taschenbuch, erschienen im Trias-Verlag, Preis Euro 39,95
Die amerikanische Psychologin Anne Wilson-Schaef, schreibt gleich in mehreren Büchern über die Alkoholsucht, die Co-Abhängigkeit und Wege, diese zu verlassen.