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Wie bereits erwähnt, war auch ich Betroffene und die Symptome dieser Erkrankung sind so vielfältig, daß zur einwandfreien Diagnosestellung injedem Fall ein Arzt/ein Therapeut  benötigt wird.

Mittels meiner Auflistung, finden Sie schnellstmöglich eine wohnortnahe Anschrift

Allgemeingültig ist jedoch, daß Verhaltensänderungen des Co-Abhängigen sehr früh von seinem Umfeld, sprich Freunden und/oder Familienmitgliedern registriert werden.

Zudem liegt NIE nur eine Veränderung vor - sondern meist sind sämtliche Symptome vorhanden.

Dazu gehören in jedem Fall beispielsweise:

Extreme Gewichtsveränderungen,  +/- 8 Kilo  innerhalb von 8 Wochen, die durch Essstörungen verursacht sind.

Permanente Unruhe, die der Mitbetroffene unbewußt verbreitet.(Er hat beispielswese kaum noch Zeit für liebgewonnene Treffen usw.)

Kein Wunder bei seinem "Arbeitspensum". Muss er nicht noch zusätzlich zu seinen eigenen Aufgaben, die des  Partner ersetzen? Sei es hier nur beim lapidaren Einkauf!.

Muss er dann nicht oft das Verhalten seines Partners vor anderen entschuldigen? Dies geschieht meist nach dem Motto: "Entschuldigen Sie bitte,mein Mann hat es nicht so gemeint! Er hat im Augenblick so viel Stress auf der Arbeit".

"Ja, er hat etwas getrunken. Ihm geht `s nicht gut. Sie wissen schon!"

Wie ein roter Faden geht dies durch das Leben des Mitbetroffenen. Ihm jedoch macht es nichts. Ja, er merkt es kaum.

Ist er doch der Ansicht,

er sei nicht besonders liebenswert und

es wäre sein Schicksal, diesem Menschen auf

"Gedei und Verderb"

zur Seite zu stehen.

Dieses ist seine "Lebensberechtigung", wie er für sich festgelegt hat.  

Daher beendet er diese, für ihn sehr schädliche Beziehung - von Liebe kann hier nicht  mehr gesprochen werden - nicht und richtet seinen Focus zunehmend gänzlich  auf seine "Vier Wände".

Bis hier habe ich nun die gravierendsten Merkmale dieser psychosomatischen Erkrankung beschrieben/erwähnt.

Wenn JETZT nicht  durch  Freunde und/oder Familie eingegriffen wird, sind folgende Konsequenzen nicht auszuschließen:

Der Mitbetroffene wird durch Überforderung:

Selbst Opfer einer Sucht - hier z. B. Beruhigungstabletten

Unfallopfer,                   - wegen Konzentrationsmangel aus Überforderung

Selbstmordgefährdet       - er fühlt sich zunehmend als Versager

Wenn es Ihnen jetzt schlecht geht, weil Sie sich in den Merkmalen wiedererkennen und Sie Angst haben, rufen Sie bitte sofort den ärztlichen Notruf unter  folgender Telefonnummer an:

                             110 oder 112

Die entsprechende Einsatzleitung ist auf solche Situationen geschult. Denken Sie bitte daran, Sie sind nicht die erste und nicht die letzte Person in diesem Bereich sind und sein werden.

Schämen Sie sich in diesem Fall Ihrer Gefühle und Ängst nicht, denn die Coabhängigkeit wird zu oft verniedlicht.

Wenn Sie allerdings derjenige sind, der seinen Freund in meiner Auflistung erkennt, setzen Sie sich schnellstens mit ihm in Verbindung. Signalisieren Sie deutlich, daß Sie spüren, daß etwas wirklich nicht mehr in Ordnung ist.

Dieses Signal :  ICH HELFE DIR

hilft dem Mitbetroffenen enorm.

Reden Sie mit ihm über "Coabhängigkeit", erzähllen ihm, was Sie darüber wissen und vor allem, daß Sie dieses Verhalten nicht verurteilen oder gar belächeln.

Denn dieses geschieht zu Unrecht!!!

Coabhängigkeit wird meist nicht ernst genommen. Denn immerhin findet man bei den Mitbetroffenen keine Suchtstoffe, wie Alkohol oder Drogen. Coabhängige, sprich Mitbetroffene, sind meist unauffällig im Verhalten und tragen ihre Sorgen und ihren Kummer nicht oder kaum nach außen.

Wie sehr diese leiden, stellt sich erst bei offenen Gesprächen heraus.

Und diese offenen Gespräche können sie leider nicht mit ihrem Partner führen, da dieser zu sehr mit sich beschäftigt ist und mit Selbstmitleid reagiert.

Schließlich noch die Frechheit besitzt, sie  dauernd für sein Fehlverhalten verantwortlich zu machen und damit zum stumpfsinnigen Objekt degradiert.

Entweder gescheiht dies direkt oder eben indirekt.

Mit dieser Person kann er es ja machen, weil ihm nie Einhalt geboten worden ist.

Daran soll jene nicht zerbrechen???

Dieser sinnlose Kampf nagt endlos an der Kraft des Mitbetroffenen. Trotzdem glaubt dieser immer noch, er würde bald die Lösung für das Alkoholproblem des Partners finden. 

Die traurige Tatsache ist allerdings, daß der Partner nur mit eigenem Willen,die nötige Veränderung, sprich Alkoholentwöhnung, durchführen kann.

Sein Umfeld, seine Frau, seine Kinder und seine übrige Familie und Freunde werden ihm zunehmd gleichgültiger. Vor allem dann, wenn diese seinen Alkoholkonsum in Frage stellen.


Je öfter ich heute - also mehr als zwei Jahre nach meinem Auszug - über die Symptome der Co-Abhängigkeit rede,

desto deutlicher wird mir, wie verloren Mitbetroffene sind. Und desto deutlicher wird mir, daß tatsächlich nur  Offenheit gegen dieses

                                   Matürium  hilfreich sein wird.


Das bedeutet, sehr viel Vertrauen in Ihr Gegenüber, zu setzen und vieles aufzudecken, was Sie in langen Jahren versucht haben, zu verstecken.

Was allermeist jedoch nicht gelungen ist, wie Sie mehr und mehr feststellen werden.

Sie werden die Erfahrung machen, daß Ihr Gesprächspartner ebenfalls wesentlich offener wird und in vielen, langen Gesprächen taucht dann plötzlich immer öfter dieses AHA-Erlebnis auf. Und das tut sehr gut. 

Diese Gesprächspartner kommen meist aus dem Bekannten-/Freundeskreis - idealerweise allerdings aus einem der von mir bereits angegebenen Kontakten.

Sie könnten sich auch an eine selbstständige, Dipl. Lebensberaterin wenden, die auf solchem Gebiet spezialisiert ist. Beispielsweise:

www.susanne-glaw.de

Verschwiegenheit ist ebenfalls eine selbstauferlegte Belastung und auch ein zusätzliches Symptom der Mitbetroffenen. Dieses Schweigen zu brechen, ist ein  -wenn nicht das schwierigste Ziel -  der Gesprächspartner.

Damit Sie keinen Illusionen verfallen und nicht, wie ich damals, denken, bei Ihnen liegt der Fall komplett anders und Sie müßten nur noch Zeit gewinnen.......

folgender Fakt:

Obwohl ich über Monate meinen Auszug angedroht  habe und letztlich ausgezogen bin, trinkt mein früherer Partner immer noch.

Dies trotz unzähligen Beteuerungen aufzuhören, damit ich wiederkomme und wie ein  selbstherrlicher Patrichat besitzt er die bösartige Frechheit, gelegentlich Einfluß auf mich somit auf mein neues und sehr glückliches Leben ausüben zu wollen.

Dabei ist ihm mittlerweile fast jedes Mittel recht. Unglaublich!!!!!!!!!!!!!!.

Dieses Verhalten ist mir allerdings zuzuschreiben. Ich habe ihm nie oder wesentlich zu spät, Grenzen gesetzt. Das geschah allerdings letztlich zum großen Teil aus Angst vor ihm und seinen Gewaltausbrüchen.

Ich frage Sie nun:

"Was wäre noch passiert, wenn ich geblieben wäre?"

Aber mir geht es jetzt gut !!!!!!!

In Ihrer Antwort steckt ein Teil Ihres künftigen Lebens.

Ich kann Sie nicht sehen - ich weiß aber, daß entweder Sie oder ein Ihnen nahestehender Mensch in arger Bedrängnis ist.  Darum reiche ich Ihnen meine virituelle Hand. Aber alles andere liegt in Ihrer.

Viktoria Tapp


viktoriatapp@yahoo.de





P.S. Mein Buch, "Zusammen besiegen wir den Alkohol"

können Sie unter beispielsweise unter:

www.buch.de           oder

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Hier können Sie selbstverständlich Leseproben einsehen.


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