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Ich wurde als wohl behütetes Einzelkind 1960 in Düsseldorf geboren und lebe seit meiner Trennung von meinem früheren Partner, der zunehmend deutlich  unter Alkoholeinfluss stand, in einer sehr ruhigen Kleinstadt am Niederrhein. 


Mit meinen Erfahrungen und meinem Buch

                 "Zusammen besiegen wir den Alkohol" 

möchte ich mich an die Personen richten, die jetzt mit zittrigen Händen beispielsweise vor ihrem Laptop sitzen und verzweifelt versuchen, ihre   Kaffeetasse zu halten, während Tränen den Inhalt versalzen.

Und an diese, die womöglich mit letzter Kraft versuchen, daß "Ruder" in Ihrem jetzigen Dasein doch noch für ein sinnvolles, zufriedenes und demnach letztlich glückliches Leben einzutauchen.

Selbst, wenn es zunächst gegen widrige Wetterverhältnisse gehen sollte.

Genauso eine Person war ich bis vor nicht allzulanger Zeit auch............

Heute kann ich nicht sagen, ob ich meinen damaligen Partner und/oder meinen Egoismus, sprich mein "Helfersyndrom" geliebt habe.                                          Traurige Wahrheit - bitte nutzen Sie diese für sich.

Dies sollte als persönliches Wort ausreichen - da ich als Autorin eines ernsthaften Sachbuches, die Homepage nicht zur "Plauderstunde"  umfunktionieren möchte 

Obwohl ich einen Ratgeber bzw. Erfahrungsbericht geschrieben habe, werde ich meine Leser nicht übermäßig mit Statistiken konfrontieren.

Jedoch stellen diese "trockenen" Erhebungen teilweise  eine Wohltat dar und verdeutlichen, daß SIE und ICH nicht allein vor UNSEREN Problemen stehen bzw. standen.

Aus diesem Grund habe ich auf das Heranziehen von Statistiken nicht gänzlich verzichtet.

In kurzen Worten:

Die offizielle Anzahl der Alkoholabhängigen beträgt  in Deutschland 2,4 Millionen. Dies entspricht etwa der aktuellen Einwohnerzahl von Frankfurt a. M. (1,8 Mio) zusammen mit  Düsseldorf  (577.500). Die Dunkelziffer ist auch hier nicht erfassbar.

Die  nicht zu beziffernde Anzahl der Mitbetroffenen ist um ein Vielfaches höher, als die der Alkoholkranken. Das Problem ist  allerdings, daß das "Mäntelchen" der Verschwiegenheit hier noch wesentlich öfter, als bei den Alkoholkranken,  benutzt wird.

Dies geschieht zum einen aus Scham allerdings zum größten Teil aus Unwissenheit und anerzogener Verhaltensweise, die allermeist bereits in der Kindheit angelegt worden ist.

Deshalb liegt mein besonderes Augenmerk hier auf möglicherweise vorhandene Kinder. Ich weise absichtlich auf die  extreme Tragweite dieser Situation hin, weil ich selbst Mutter von zwei Kindern bin.

Das Vielfache setzt wie folgt zusammen:

Alkoholabhängiger :   - Partner - möglicherweise Kinder - Familie - Freunde - Arbeitskollgen usw:......

Hier ist die Basis zur Entstehung der  an sich unlogischen Kausalkette.

Ich wünsche Ihnen, daß Sie durch das Lesen meiner Homepage, Mut und Inspiration finden, Ihren persönlichen  und  damit einzigartigen Ausweg zu    gehen. 

"Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt wurden, kann man schöne Dinge bauen!" (J. W.Goethe)

Kontakt: viktoriatapp@yahoo.de


Privates Wort:

Die Weggefährten der Suchtselbsthilfe "Kreuzbund" e.V. begleiten mich. www.kreuzbund.de